26 December 2025, 02:48

Tierschützer stören Weihnachtsvorstellung von Circus Krone in München

Zwei Reiter auf Pferden bei einem Wettbewerb namens Charreada, umgeben von Menschen, Bannern und Fahnen, Zeltplanen, geparkten Fahrzeugen und Bäumen im Hintergrund.

Premiere im Münchner Circus Krone gestört - Tierschützer stören Weihnachtsvorstellung von Circus Krone in München

Weihnachtspremiere von Circus Krone in München durch Tierschützer unterbrochen

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Premiere des Winterprogramms von Circus Krone am ersten Weihnachtstag in München wurde von zwei Tierschutzaktivisten gestört. Die beiden stürmten während der Vorstellung in die Manege, um gegen die Haltung von Wildtieren im Zirkus zu protestieren. Der Vorfall eskalierte, bis die Polizei eintraf und die Ordnung wiederherstellte.

Die Unterbrechung ereignete sich während der Eröffnung des neuen Winterprogramms Ich. Du. Wir. Krone. Zwei Demonstranten drangen in den Showbereich ein und versuchten, ein Transparent zu entrollen. Innerhalb von Sekunden wurden die Arena-Lichter ausgeschaltet, und Sicherheitskräfte griffen ein.

Die Aktivisten wurden zügig aus dem Zelt geführt. Beim Verlassen klatschten einige Zuschauer Beifall. Draußen kam es zu einer hitzigen Auseinandersetzung zwischen den Protestierenden und Zirkusmitarbeitern. Die Polizei wurde gerufen, um die Gruppen zu trennen und die Lage zu beruhigen. Die Vorstellung selbst bot eine Mischung aus Akrobatik, Clowns und Tierdressuren mit Pferden, Kamelen und Löwen. Circus Krone steht seit Langem in der Kritik wegen des Umgangs mit Wildtieren, insbesondere wegen des Einsatzes von Löwen in den Shows.

Der Protest unterbrach die Weihnachtsvorstellung kurzzeitig, verhinderte aber nicht die Fortsetzung des Programms. Das Winterprogramm von Circus Krone wird wie geplant weiterlaufen, auch wenn die Debatte um den Tierschutz weiterhin kontrovers bleibt. Die Polizei bestätigte, dass nach dem Vorfall keine Festnahmen vorgenommen wurden.