27 January 2026, 17:10

Tödliche Schüsse bei Festnahme in Nürnberg: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

Eine Gruppe von Polizisten in Uniform steht vor einer Menge maskierter Individuals in Schwarz, mit einer Stadtbrücke und einem Gebäude im Hintergrund, während einer Demonstration.

Untersuchung zu tödlichen Polizeischüssen eingestellt - Tödliche Schüsse bei Festnahme in Nürnberg: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

In Nürnberg kam es am 4. März 2025 zu einem tragischen Vorfall, bei dem ein 38-jähriger Mann bei einem Festnahmeversuch durch die Bundespolizei tödlich verletzt wurde. Der Vorfall ereignete sich in einer Wohnung in der Heisterstraße und wurde von der Polizei als Notwehr gewertet. Die Auseinandersetzung begann, als Beamte der Polizei Berlin den Mann wegen des Verdachts der Körperverletzung in Untersuchungshaft nehmen wollten. Als sie ihn festsetzen wollten, griff er zu einem großen Küchenmesser, woraufhin ein Polizist zwei Schüsse abfeuerte, die den Mann im Oberkörper trafen. Notärzte versuchten, den Verletzten wiederzubeleben, doch er erlag später seinen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen des Schusswaffeneinsatzes, stellte das Verfahren gegen den Beamten jedoch ein. Man kam zu dem Schluss, dass die Gewaltanwendung gerechtfertigt war. Der Name des Polizisten wurde nicht veröffentlicht. Nach deutschem Recht können die Angehörigen des Verstorbenen nun die Entscheidung der Staatsanwaltschaft anfechten. Sollten sie Beschwerde einlegen, wird der Fall von der Generalstaatsanwaltschaft überprüft. Die Ermittlungen ergaben keine Fehlverhalten des Beamten, womit das Verfahren rechtlich abgeschlossen ist. Die Familie behält jedoch das Recht, Berufung einzulegen, was eine erneute Prüfung zur Folge hätte. Weitere Details zum Polizisten oder zum Hintergrund des Mannes wurden nicht bekannt gegeben.

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