17 February 2026, 02:25

Tödlicher Lawinenabgang am Iseler: Skitourengeher stirbt trotz Rettungseinsatz unter Extrembedingungen

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Skipiste mit Menschen, die darauf Ski fahren, umgeben von Bäumen und Pfählen, mit Hügeln und einem klaren Himmel im Hintergrund und Text am unteren Rand des Bildes.

Lawine-Unfall: 46-Jähriger Skitourengeher stirbt - Tödlicher Lawinenabgang am Iseler: Skitourengeher stirbt trotz Rettungseinsatz unter Extrembedingungen

Ein 46-jähriger Skitourengeher ist ums Leben gekommen, nachdem er auf der Nordseite des Iseler-Bergs eine Lawine ausgelöst hatte. Der Unfall ereignete sich außerhalb des gesicherten Skigebiets. Die Rettungskräfte hatten während der Bergungsarbeiten mit extremen Wetterbedingungen und hoher Lawinengefahr zu kämpfen.

Der Skifahrer war allein unterwegs, als die Lawine ihn traf, konnte jedoch noch einen Notruf absetzen. Die Rettungsmaßnahmen begannen sofort, wurden aber durch schlechte Sichtverhältnisse, starken Wind und die anhaltende Lawinengefahr verzögert.

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Ein Bodenteam der Bergwacht Hindelang versuchte, die Unfallstelle zu erreichen, scheiterte jedoch zunächst an den gefährlichen Bedingungen. Der Verunglückte wurde schließlich in einem steilen Schneefeld gefunden und unter Reanimationsmaßnahmen per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Trotz aller Bemühungen erlag der Mann später seinen Verletzungen.

Dies ist der erste tödliche Lawinenunfall in den Allgäuer Alpen in diesem Jahr. Die Abgangsstelle befand sich in ungesichertem, alpinen Gelände, sodass von der Lawine keine Gefahr für die nahegelegenen, gesicherten Pisten ausging.

Mit dem Tod des Skitourengehers steigt die Zahl der Lawinentoten in den Allgäuer Alpen für das Jahr 2024 auf einen. Die Rettungskräfte mussten während des Einsatzes extreme Bedingungen bewältigen, darunter schlechte Sicht und anhaltende Lawinengefahr. Der Vorfall unterstreicht die Risiken, die mit dem Freeriden und Skitourengehen außerhalb der markierten Pisten verbunden sind.