TuS Koblenz verlängert mit Erfolgstrainer Michael Stahl – und setzt auf Kontinuität in der Regionalliga Südwest
Anton HuberTuS Koblenz verlängert mit Erfolgstrainer Michael Stahl – und setzt auf Kontinuität in der Regionalliga Südwest
TuS Koblenz hat die Zukunft von Cheftrainer Michael Stahl gesichert, indem der Verein seinen Vertrag vorzeitig verlängert hat. Die Einigung stellt sicher, dass er über das ursprüngliche Vertragsende 2026 hinaus bei dem Klub bleibt. Unter seiner Führung stieg die Mannschaft von der Oberliga in die Regionalliga auf und gewann zudem 2024 den Rheinlandpokal.
Stahl übernahm die Verantwortung bei TuS Koblenz vor über 1.500 Tagen und bestritt seitdem mehr als 150 Pflichtspiele. Seine Amtszeit war von beachtlichen Erfolgen geprägt, darunter der Aufstieg in die Regionalliga Südwest und der Sieg im Rheinlandpokal im vergangenen Jahr. Dieser Triumph qualifizierte den Verein für den DFB-Pokal, den wichtigsten Pokalwettbewerb Deutschlands.
In der Saison 2024/25 belegte seine Mannschaft mit 78 Punkten aus 34 Spielen den zweiten Platz in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Die Bilanz von 24 Siegen, sechs Unentschieden und nur vier Niederlagen sicherte den Aufstieg. Aktuell, im Februar 2026, steht das Team in der Regionalliga Südwest auf dem achten Platz – mit acht Siegen, vier Remis und sechs Niederlagen aus 18 Partien. Zudem hat die Mannschaft das Viertelfinale im Bitburger Rheinlandpokal erreicht, wo ein weiterer Sieg erneut die Teilnahme am DFB-Pokal bedeuten würde.
Sportdirektor Sam-Vincent Graef hob Stahls Talent hervor, Spieler zu entwickeln und trotz begrenzter Mittel Ergebnisse zu liefern. Vereinspräsident Christian Krey lobte seine Führungsqualitäten und Kommunikationsstärke und bezeichnete ihn als Schlüsselfigur – sowohl auf als auch neben dem Platz. Stahl, ein ehemaliger TuS-Koblenz-Spieler mit über 300 Einsätzen, betonte seine tiefe Verbundenheit mit dem Verein und seinen Antrieb, gemeinsam noch mehr zu erreichen.
Der neue Vertrag bindet Stahl langfristig an TuS Koblenz. Seine Mannschaft bleibt in der Regionalliga konkurrenzfähig und strebt ein weiteres Pokalfinale an. Die Verlängerung unterstreicht das Vertrauen des Vereins in seine Fähigkeit, die jüngsten Erfolge weiter auszubauen.
