Unbekannte Liebesbriefe von Rolling-Stones-Gründer Brian Jones tauchen auf
Jana SimonUnbekannte Liebesbriefe von Rolling-Stones-Gründer Brian Jones tauchen auf
Ein bisher unveröffentlichter Briefwechsel zwischen Rolling-Stones-Gründer Brian Jones und einer Londoner Verkäuferin ist aufgetaucht. Die Korrespondenz gewährt einen seltenen Einblick in die frühen Tage der Band und das schwungvolle London der 1960er-Jahre. Das Archiv soll bei dem Auktionshaus Hansons Auctioneers für bis zu 2.500 Euro unter den Hammer kommen.
Die Briefe gehörten Sylvia Wainwright, die in den 1960er-Jahren in einem Bekleidungsgeschäft arbeitete. Jahrzehntelang in einer Kommode versteckt, enthüllen sie ihre Liebesbeziehung zu Jones sowie ihren Freundeskreis aus prominenten Persönlichkeiten. Sie schreibt von Partys in Mick Jaggers Wohnung und von Nächten mit den Popstars der Zeit.
In den Briefen zeigt sich Jones als hingebungsvoller und fürsorglicher Verehrer. Eine Nachricht unterzeichnete er mit „Hallo, mein Schatz! Hier ist Brian. Wie geht’s dir? Ganz viel Liebe, Brian.“ Er brachte Sylvia sogar ein Puzzlebeispiel in ihrer Wohnung vorbei – eine Geste, die kaum zu seinem späteren Ruf passt. Die Briefe zeigen eine jüngere, persönlichere Seite des Musikers, bevor die Band weltberühmt wurde.
Die Sammlung umfasst zudem Schnappschüsse aus dieser Zeit. Gemeinsam dokumentieren sie eine Phase kurz vor dem Durchbruch der Rolling Stones zu weltweiten Stars. Das macht das Archiv für Historiker und Fans gleichermaßen besonders wertvoll.
Die Briefe bieten einen direkten Einblick in die frühen Rolling Stones und die Musikszene der 1960er. Sie zeigen eine Facette von Brian Jones, die in öffentlichen Aufzeichnungen kaum zu finden ist. Die Auktion gibt Sammlern nun die Möglichkeit, ein Stück dieses prägenden Moments der Kulturgeschichte zu erwerben.






