Unionsfraktion plant drittes Entlastungspaket für Autofahrer und Unternehmen
Felix MaierUnionsfraktion plant drittes Entlastungspaket für Autofahrer und Unternehmen
Die Unionsfraktion von CDU und CSU drängt auf ein drittes Entlastungspaket, um die finanzielle Belastung für Autofahrer und Unternehmen zu verringern. Dies folgt auf zwei vorherige Pakete, die im April und Mai beschlossen wurden. Die neuen Maßnahmen sollen gezielte Hilfen statt pauschaler Subventionen bieten.
Die ersten beiden Entlastungspakete waren von der Bundesregierung und dem Bundestag am 1. April bzw. 1. Mai verabschiedet worden. Nun wird an einem dritten Paket gearbeitet, um die anhaltende wirtschaftliche Belastung zu mildern.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sepp Müller (CDU) schlug den neuen Entlastungsplan vor – für den Fall, dass die Blockade der Straße von Hormus anhält. Er warnte, dass die Preise für Öl und Kraftstoffe Monate brauchen würden, um sich zu stabilisieren. Dauerhafte, steuerfinanzierte Subventionen seien auf lange Sicht nicht tragbar, betonte er.
Das dritte Paket zielt auf präzisere Unterstützung ab. Im Gespräch ist unter anderem eine erhöhte Pendlerpauschale ab Juli, von der Gering- und Mittelverdiener profitieren sollen. Auch kleine und mittlere Unternehmen, Logistikfirmen und Pendler sollen maßgeschneiderte Hilfen erhalten.
Eine Arbeitsgruppe arbeitet derzeit an der konkreten Ausgestaltung der neuen Maßnahmen. Das geplante dritte Entlastungspaket würde sich von den vorherigen Versionen durch gezieltere Unterstützung unterscheiden. Falls es verabschiedet wird, könnte es finanzielle Entlastung für belastete Pendler und Unternehmen bringen. Die Unionsfraktion feilt nun an den Details, bevor die Umsetzung erfolgt.






