Verirrt im Schnee: Snowboarder nach nächtlicher Rettungsaktion in Garmisch-Partenkirchen gerettet
Anton HuberSnowboarder verliert sich nachts in den Bergen - gerettet - Verirrt im Schnee: Snowboarder nach nächtlicher Rettungsaktion in Garmisch-Partenkirchen gerettet
Ein 21-jähriger Snowboarder aus Aachen ist nach seinem Verschwinden auf der Garmisch-Classic-Piste wohlbehalten aufgefunden worden. Der Mann hatte sich am Sonntagabend in den Bergen verlaufen, woraufhin eine großangelegte Rettungsaktion eingeleitet wurde. Die Einsatzkräfte orteten ihn kurz vor Mitternacht in der Nähe einer Alpenhütte.
Der Vorfall ereignete sich, als der Snowboarder eine falsche Abzweigung nahm und in ein anderes Tal geriet. Mit einsetzender Dunkelheit folgte er dem Licht einer Wanderlampe und suchte Schutz in einer unbewohnten Berghütte. Da der Akku seines Handys fast leer war, konnte er gerade noch seinen letzten bekannten Standort übermitteln, bevor der Kontakt abbrach.
Sein Freund schlug gegen 20:40 Uhr Alarm, nachdem der Snowboarder nicht zurückgekehrt war. Rettungskräfte – darunter der Bergrettungsdienst Garmisch-Partenkirchen, die alpine Einsatzgruppe der Grenzpolizei Murnau sowie örtliche Polizeibeamte – wurden umgehend mobilisiert. Eine Polizeihubschrauberbesatzung entdeckte den Mann kurz vor Mitternacht in der Nähe der Hütte.
Er litt an leichter Unterkühlung, war aber ansonsten unverletzt. Nach der Einlieferung ins Krankenhaus entschuldigte er sich bei den Rettern für den Aufwand, den sein Abenteuer verursacht hatte.
Die schnelle Reaktion des Snowboarders, der seinen Standort geteilt hatte, ermöglichte es den Einsatzkräften, ihn unter schwierigen Bedingungen zu finden. Die Behörden bestätigten, dass er sich nach der Rettung in stabilem Zustand befand. An der nächtlichen Aktion waren mehrere Rettungsdienste beteiligt.
