30 April 2026, 16:36

Vom Balkon in die Gondel: Mein waghalsiges Abenteuer auf dem Hamburger Dom

Eine Achterbahn auf dem Höhepunkt eines Hügels unter einem bewölkten Himmel, umgeben von Stützpfählen und anderen Strukturen.

Vom Balkon in die Gondel: Mein waghalsiges Abenteuer auf dem Hamburger Dom

26 Jahre lang habe ich in der Nähe des Heiligengeistfelds gewohnt, wo dreimal im Jahr der Hamburger Dom mit seinem Rummelplatz die Fläche übernimmt. Die Fahrgeschäfte sind im Laufe der Zeit immer wilder geworden und schleudern Adrenalinjunkies bis zu 100 Meter in die Höhe. Doch ich hatte all die Jahre nur von meinem Balkon aus zugesehen und den Kopf über die Draufgänger unten geschüttelt – bis mich zwei Freunde überredeten, selbst einmal einzusteigen.

Die Idee zu diesem Abenteuer stammte nicht von mir. Eine Freundin schwärmt für den Hamburger Dom, die andere bestand darauf, dass ich mitkomme. Nach Jahren des Ablehnens willigte ich schließlich ein, eine "Aussichtsgondel" zu betreten, die 70 Meter in den Himmel steigt.

Zu meiner Erleichterung wackelte die Kabine kaum. Es gab stabile Griffe zum Festhalten, und der Aufstieg verlief überraschend sanft. Doch die eigentliche Prüfung kam, als ich meine Regel verkündete: "Wer mit mir hochfährt, fährt auch mit mir wieder runter." Meine Freunde lachten, doch ich blieb unnachgiebig.

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Als die Gondel wieder nach unten fuhr, machte ich klar: "Einmal reicht – nie wieder!" Das Erlebnis war im Vergleich zu den extremeren Attraktionen des Doms zwar harmlos gewesen, doch für mich war es trotzdem eine Fahrt zu viel.

Die Fahrgeschäfte des Hamburger Doms setzen weiterhin auf Rekordhöhen, drehen und schleudern Besucher höher denn je. Mein kurzer Ausflug in die Lüfte hat mir eines bestätigt: Ich bleibe lieber mit beiden Beinen auf dem Boden. Die Nervenkitzel des Doms werde ich weiterhin am liebsten von meinem Balkon aus genießen.

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