10 June 2026, 12:24

Wärmepumpen dominieren 2025 den Neubau – Erdgas verliert dramatisch an Boden

Drei Viertel der neuen Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen

Wärmepumpen dominieren 2025 den Neubau – Erdgas verliert dramatisch an Boden

Heizungstrends in Deutschland verändern sich rasant. Erdgas bleibt zwar die häufigste Heizquelle in Bestandsgebäuden, doch bei Neubauten dominieren inzwischen erneuerbare Energien. Die Daten zeigen einen deutlichen Wandel hin zu sauberer Energie im Wohnungsbau.

2025 wird Erdgas noch in 53,9 % der bestehenden Wohngebäude als primäre Heizquelle genutzt, gefolgt von Heizöl mit 23,6 %. Doch beim Neubausektor sieht die Bilanz anders aus:

Nur noch 10,5 % der neu gebauten Häuser setzen 2025 auf Erdgas als Hauptheizung. Stattdessen führen erneuerbare Energien mit einem Anteil von 78,2 % – allen voran Wärmepumpen, die in 73,6 % aller Neubauten installiert werden.

Die Beliebtheit von Wärmepumpen variiert je nach Gebäudetyp: In Einfamilienhäusern nutzen 77,9 % diese Technologie, bei Zweifamilienhäusern sind es 78,4 %. Bei größeren Gebäuden mit drei oder mehr Wohneinheiten setzen 52,7 % auf Wärmepumpen als primäre Heizlösung.

Für die Zukunft zeigt sich: 87,0 % der 2025 genehmigten Wohngebäude sollen mit erneuerbaren Energien beheizt werden, wobei Wärmepumpen allein in 83,0 % der geplanten Neubauten zum Einsatz kommen. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 2024, als 69,4 % der Neubauten auf Erneuerbare setzten.

Die Daten belegen einen drastischen Rückgang fossiler Brennstoffe bei der Beheizung neuer Wohngebäude in Deutschland. Erneuerbare Energien und Wärmepumpen haben sich mittlerweile als Standard für die meisten Neubauprojekte etabliert – ein klares Zeichen für den Wandel hin zu nachhaltigen Heizlösungen im Land.

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