Warnstreiks legen Winterdienst in Schleswig-Holstein lahm – Autofahrer müssen mit Chaos rechnen
Jonas SchmidtStreik im Winterdienst - Fahrer sollten vorsichtig sein - Warnstreiks legen Winterdienst in Schleswig-Holstein lahm – Autofahrer müssen mit Chaos rechnen
Warnstreiks in Schleswig-Holstein behindern Winterdienst im ganzen Land
Gewerkschaften in Schleswig-Holstein haben mit Warnstreiks den Winterdienst im gesamten Bundesland lahmgelegt. Ver.di und die IG BAU begannen die Aktion am 5. Januar 2026 und fordern höhere Löhne für rund 2.500 Beschäftigte. Durch den Ausstand können 22 Straßenmeistereien ihren regulären Betrieb nur eingeschränkt aufrechterhalten.
Die Streiks dürften die Räum- und Streudienste auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen massiv beeinträchtigen. Bei glatten Straßen – besonders in den frühen Morgenstunden – steigt das Unfallrisiko für Autofahrer deutlich. Die Behörden warnen, dass Verzögerungen beim Streuen und Schneeräumen die Straßen noch gefährlicher machen könnten.
Um die Folgen abzumildern, unterstützen Teams aus nicht betroffenen Regionen, wo es möglich ist. Zudem wurden externe Firmen hinzugezogen, um Personalengpässe zu überbrücken. Unterdessen laufen die Verhandlungen weiter, um zumindest den Grundbetrieb des Winterdienstes und die Besetzung der Meistereien zu sichern. Autofahrer werden aufgefordert, langsamer zu fahren, besonders aufmerksam zu sein und gegebenenfalls ihre Routen anzupassen. Die Gewerkschaften pochen vor allem auf Lohnerhöhungen, doch eine Einigung steht noch aus.
Die Auswirkungen der Streiks könnten bis Dienstag anhalten, sodass viele Straßen ungeräumt bleiben. Kraftfahrer müssen besonders vorsichtig sein, da die eingeschränkten Räumdienste die Unfallgefahr erhöhen. Die Behörden arbeiten daran, den regulären Betrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen.
