12 June 2026, 20:11

Weihenstephan setzt auf grüne Logistik mit Elektro-Lkw-Lade-Depot in Freising

Weihenstephan eröffnet Lade- und Energiedepot für Elektro-Lkw

Weihenstephan setzt auf grüne Logistik mit Elektro-Lkw-Lade-Depot in Freising

Die Staatsbrauerei Weihenstephan hat in Freising ein neues, batteriegestütztes Lade- und Energiedepot für Elektro-Lkw in Betrieb genommen. Die Anlage entstand in Zusammenarbeit mit Delta Charge und stellt einen bedeutenden Schritt in den Nachhaltigkeitsbemühungen der Brauerei dar. Sie zählt zu den ersten ihrer Art bei einer großen deutschen Brauerei.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Depot verfügt über zwei deckenmontierte Schnellladestationen, die jeweils eine Leistung von 150 kW bieten. Ein modulares Batteriespeichersystem unterstützt die Infrastruktur mit 125 kW Leistung und einer Kapazität von 257 kWh. Künftig lässt sich das System auf bis zu 375 kW und 771 kWh erweitern.

Der Batteriespeicher ist mit der bereits vorhandenen 380-kWp-Solaranlage auf dem Gelände verbunden. Dadurch kann die Ladeinfrastruktur vor Ort erzeugten Solarstrom nutzen. Ein KI-gestütztes Energiemanagementsystem steuert die Verteilung der Energie zwischen den Solarmodulen, dem Batteriespeicher und den Ladestationen.

Das KI-System verringert die Abhängigkeit vom Stromnetz und senkt die Spitzenlast. Es optimiert den Energieeinsatz, indem es Angebot und Nachfrage in Echtzeit ausbalanciert. Das Konzept ist skalierbar und lässt sich auch auf andere Logistik- und Industrieanwendungen übertragen.

Für Weihenstephan ist der Umstieg auf Elektro-Lkw Teil einer umfassenden Dekarbonisierungsstrategie. Die Brauerei betrachtet die Kombination aus Elektrofahrzeugen, Batteriespeichern und intelligentem Energiemanagement als entscheidend, um Kosten zu sparen und sich gegen Netzschwankungen sowie steigende Energiepreise abzusichern.

Das Depot in Freising zeigt, wie Fuhrparks effizient auf Elektromobilität umstellen können. Durch die Verbindung von Schnellladetechnik, erneuerbaren Energien und intelligenten Systemen entsteht eine nachhaltige Lösung. Das Projekt unterstreicht die wachsende Bedeutung eines integrierten Energiemanagements in industriellen Betrieben.

Quelle