Weiter geht die Suche nach dem Bremer Sturm - Sorge um Backhaus im Tor - Werder Bremen bleibt ohne neuen Stürmer – und kämpft mit Torflaute
Werder Bremen sucht weiterhin nach einem neuen Stürmer für die Saison 2024
Obwohl der Verein dringend Verstärkung in der Offensive benötigt, gelang es ihm im Wintertransferfenster nicht, einen neuen Spieler zu verpflichten. Finanzielle Spielräume und gescheiterte Transferziele zwingen die Mannschaft, vorerst auf den bestehenden Kader zu setzen.
Die Bremer Angriffreihe kämpft in dieser Saison mit mageren 18 Toren in 15 Bundesliga-Spielen. Die etatmäßigen Sturmspitzen Keke Topp und Victor Boniface warteten bisher vergeblich auf ihren ersten Treffer. Bei Boniface bleibt die Zukunft zudem ungewiss: Eine Untersuchung durch einen Kniespezialisten soll klären, ob er überhaupt wieder spielen kann.
Ein möglicher Neuzugang, Damion Downs, lehnte Bremen ab und wechselte stattdessen zum Hamburger SV. Da bis zum Transferende keine weiteren Verpflichtungen mehr erwartet werden, muss die Mannschaft ohne personelle Veränderungen gegen die TSG Hoffenheim antreten. Torhüter Mio Backhaus könnte jedoch zurückkehren – vorausgesetzt, seine Augenverletzung heilt rechtzeitig ab.
Einziger offensiver Zugangs im neuen Jahr ist bisher der junge Patrice Čović, der aus der Jugendabteilung von Hertha BSC verpflichtet wurde. Bis auf Weiteres bleibt Werder Bremen damit auf dieselben Akteure angewiesen, die bisher kaum Torgefahr entwickelten.
Die Bremer beginnen das neue Jahr mit demselben Kader, der in dieser Saison bislang nur 18 Treffer erzielte. Vor dem Spiel gegen Hoffenheim sind keine Verstärkungen mehr zu erwarten, und Bonifaces Einsatzfähigkeit bleibt fraglich. Die angespannte finanzielle Lage des Vereins verzögert weitere Maßnahmen zur Aufwertung der Offensive.
