WLE-Bahnstrecke Münster–Sendenhorst wird reaktiviert – Start aber erst 2026
Jana SimonWLE-Bahnstrecke Münster–Sendenhorst wird reaktiviert – Start aber erst 2026
Die Reaktivierung der WLE-Bahnstrecke zwischen Münster und Sendenhorst wurde genehmigt – ein wichtiger Schritt für die VerkehrsWende in Nordrhein-Westfalen. Landesvertreter und lokale Verantwortliche loben das Projekt als bedeutenden Impuls für nachhaltige Mobilität in der Münsterländer Region. Die Strecke, die voraussichtlich 2026 oder später wiedereröffnet wird, soll das bestehende S-Bahn-Netz erweitern und die Anbindung zwischen städtischen und ländlichen Gebieten verbessern.
Die Wiederinbetriebnahme der WLE-Linie zielt darauf ab, eine lebenswichtige Verkehrsverbindung für zehntausende Anwohner zu schaffen. Regierungspräsident Andreas Bothe betonte ihre Bedeutung für die Verbindung Münsters mit den umliegenden ländlichen Gemeinden und unterstrich, dass der ÖPNV dadurch attraktiver werde. Zudem werde das Projekt die Beziehungen zwischen der Stadt Münster und dem Kreis Warendorf stärken und praktische Vorteile für Pendler im Alltag bieten.
Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer bekräftigte das Engagement des Landes für eine nachhaltige Verkehrspolitik. Die WLE-Linie bezeichnete er als Eckpfeiler der Bemühungen, die Abhängigkeit vom Auto zu verringern und umweltfreundlichere Transportalternativen zu fördern. Lokale Spitzenvertreter wie Münsters Oberbürgermeister Fuchs und Landrat Dr. Gericke schlossen sich dieser Einschätzung an und nannten die Reaktivierung einen entscheidenden Schritt für die regionale Vernetzung.
Trotz der Genehmigung hat sich die Wiedereröffnung der Strecke verzögert; mit der Aufnahme des Betriebs wird nun frühestens 2026 oder 2027 gerechnet. Bisher liegen keine Daten zu Fahrgastzahlen oder unmittelbaren Veränderungen im Verkehrsverhalten in den ersten sechs Monaten nach der Inbetriebnahme vor. Im Fokus stehen langfristige Verbesserungen für das S-Bahn-Netz im Münsterland.
Die Reaktivierung der WLE-Strecke wird den Zugang zum öffentlichen Nahverkehr für Bewohner Münsters und des Kreises Warendorf erweitern. Sobald sie in Betrieb ist, soll sie Reisen zwischen städtischen Zentren und ländlichen Gebieten erleichtern und gleichzeitig die Nachhaltigkeitsziele der Region unterstützen. Die Verantwortlichen beobachten die Fortschritte weiterhin, während das Projekt auf den verschobenen Starttermin zusteuert.
