WM-Albtraum für DFB: Ter Stegens Ausfall stellt Nationalmannschaft vor Rätsel
Felix MaierWM-Albtraum für DFB: Ter Stegens Ausfall stellt Nationalmannschaft vor Rätsel
Deutschlands WM-Vorbereitungen in Unsicherheit nach schwerer Verletzung von Marc-André ter Stegen
Die Vorbereitungen der deutschen Fußballnationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft stehen vor einer ungewissen Zukunft, nachdem Torhüter Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona einen schweren Oberschenkelriss erlitten hat. Der 33-Jährige soll noch an diesem Freitag operiert werden und könnte monatelang ausfallen. Seine Abwesenheit wirft Fragen nach den Torhüter-Optionen der DFB-Elf für das Turnier auf.
Die Verletzung kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da Deutschland gerade den Kader für die WM 2026 finalisiert. Ter Stegens lange Reha könnte nun seine Teilnahme am Turnier gefährden. Die für diese Woche geplante Operation wird ihn voraussichtlich über einen längeren Zeitraum außer Gefecht setzen.
Oliver Baumann, der derzeit als Ersatzkeeper für die Nationalmannschaft fungiert, wünschte ter Stegen öffentlich eine schnelle und vollständige Genesung. Baumann, der an diesem Sonntag in einem Bundesliga-Spiel gegen Manuel Neuer antreten wird, betonte, wie stolz er sei, sein Land vertreten zu dürfen. Gleichzeitig rief er zu Zusammenhalt im Team auf und forderte Respekt zwischen allen Spielern und Betreuern.
Unterdessen hält die Spekulation über ein mögliches Comeback von Manuel Neuer in der Nationalmannschaft an. Der 39-Jährige hatte sich im August 2024 nach 124 Länderspielen und dem Bundesliga-Rekord von 363 Siegen aus der DFB-Auswahl zurückgezogen. Trotz der Forderungen von Bayern Münchens Sportdirektor Max Eberl nach einer Rückkehr konzentriert sich Neuer weiterhin auf seine Vereinskarriere – sein Vertrag bei den Bayern läuft bis 2026.
Ter Stegens Ausfall verringert die erfahrenen Torhüter-Optionen für die deutsche Fußballnationalmannschaft vor der WM. Baumanns Rolle als Backup gewinnt damit an Bedeutung, während Neuers Zukunft im Nationaltrikot weiter offen bleibt. Bisher hat der DFB keine Änderungen an der Kaderplanung vorgenommen.
