09 February 2026, 02:25

Wohnungsnot und Gasreserven: Deutschlands drängende Krisen dieser Woche

Eine überflutete Straße in Berlin, Deutschland, mit Autos, die durch das Wasser fahren, Menschen, die auf dem Gehweg gehen, Bäume, die die Straße säumen, Gebäude im Hintergrund und Schilder und Pfosten im Wasser, unter einem sichtbaren Himmel.

Wohnungsnot und Gasreserven: Deutschlands drängende Krisen dieser Woche

Deutschland steht diese Woche vor zwei drängenden Problemen: einer Wohnungsnot und Sorgen über die Gasreserven. Das Bundesjustizministerium hat eine weitreichende Reform zum Schutz von Mietern vorgeschlagen, während Politiker über schrumpfende Gasvorräte und steigende Energiepreise streiten.

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Gleichzeitig sorgen eine neue medizinische Studie und eine umstrittene Werbekampagne für Aufmerksamkeit.

Die Wohnungsreform der Regierung soll die finanzielle Belastung für Mieter verringern und Obdachlosigkeit verhindern. Nach den neuen Regeln müssen Vermieter strengere Auflagen erfüllen, und die Mietpreisbremse wird verschärft. Die Behörden hoffen, dass diese Maßnahmen den Wohnungsmarkt stabilisieren und die soziale Absicherung gefährdeter Haushalte verbessern.

Die Gasreserven sind auf unter 30 Prozent gesunken und haben eine politische Debatte ausgelöst. Die Grünen fordern eine Sondersitzung, um die Versorgungslücke zu besprechen. Der energiepolitische Sprecher Michael Kellner (Grüne) kritisiert die zögerliche Reaktion des Ministers. Seit 2022 hat Deutschland verbindliche Speicherziele eingeführt, den Bau von LNG-Terminals beschleunigt und die Gasumlage bis 2026 abgeschafft. Diese Schritte haben die Preise für Haushalte auf 11,10 Cent pro Kilowattstunde gedrückt – den niedrigsten Stand seit der Energiekrise 2022.

Im Gesundheitsbereich verkündete der Pharmakonzern Roche vielversprechende Ergebnisse für sein Multiple-Sklerose-Medikament Fenebrutinib. Studien zeigen, dass es den Fortschritt der Behinderung bei PPMS-Patienten verlangsamt. Die Erkenntnisse wurden auf der Actrims-Konferenz in Kalifornien präsentiert.

Die Deutsche Bahn gerät wegen einer teuren Werbekampagne mit Komikerin Anke Engelke in die Kritik. Gegner wie der SPD-Politiker Sebastian Fiedler argumentieren, das Geld hätte besser in Sicherheitsverbesserungen statt in Marketing fließen sollen.

Die Wohnungsreform durchläuft nun das Gesetzgebungsverfahren, wobei verschärfte Regeln für Vermieter ab kommendem Jahr erwartet werden. Die Gasreserven bleiben ein zentrales Thema, auch wenn staatliche Maßnahmen die Energiepreise für Haushalte bereits gesenkt haben. Roches Medikamentenfortschritte geben MS-Patienten Hoffnung, während die Bahn-Kampagne weiterhin Diskussionen über die Prioritäten bei öffentlichen Ausgaben anheizt.