12 February 2026, 02:32

Woidke will Brandenburgs Wirtschaftswunder – doch die CDU-Koalition muss erst noch gelingen

Ein altes Buch mit einem schwarzen Hintergrund, das eine detaillierte Karte der Brandenburg-Region in Deutschland zeigt, einschließlich geografischer Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte, mit begleitendem Text, der zusätzliche Informationen bietet.

Woidke: Brandenburg soll Spitzenregion in Deutschland werden - Woidke will Brandenburgs Wirtschaftswunder – doch die CDU-Koalition muss erst noch gelingen

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) drängt auf stärkeres Wirtschaftswachstum, während die Koalitionsgespräche mit der CDU voranschreiten. Beide Parteien streben an, bis Ende Februar oder Anfang März eine gemeinsame Vereinbarung zu finalisieren – dies nach dem Scheitern der einzigen SPD-Bündnis-Sahra-Wagenknecht-(BSW)-Koalition in den Bundesländern Deutschlands. Woidke hat ehrgeizige Ziele gesetzt, darunter eine engere Zusammenarbeit mit Berlin in Wissenschaft und Forschung.

Die Verhandlungen folgen auf das Zerbrechen der bisherigen SPD-Koalition mit der BSW-Partei. Woidke sieht nun die wirtschaftliche Entwicklung als Grundlage für Fortschritte in Bildung, öffentlicher Sicherheit und anderen Schlüsselbereichen. Seine Vision umfasst die Umwandlung Brandenburgs in eine der erfolgreichsten Regionen in Deutschland.

Das 2021 als gemeinsames Projekt von Brandenburg und Sachsen gegründete Lausitz Investor Center (LIC) hat bereits Bundesmittel in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro bis 2026 eingeworben. Diese Gelder fließen in die Anwerbung von Investoren, Standortdatenbanken und internationale Marketingmaßnahmen. Konkrete Daten zu wirtschaftlicher Zusammenarbeit mit Berlin oder messbaren Auswirkungen auf Forschungsförderung und Industrieprojekte liegen jedoch bisher kaum vor.

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Über die wirtschaftlichen Prioritäten hinaus streben die Koalitionspartner an, die breite Mitte der Gesellschaft vor der nächsten Landtagswahl zu stärken. Woidkes Fokus auf die wissenschaftliche und forschungspolitische Kooperation mit Berlin ist Teil einer umfassenderen Strategie, um die regionale Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft in Deutschland zu steigern.

SPD und CDU arbeiten in den kommenden Wochen daran, ihre Partnerschaft zu festigen. Gelingt dies, wird die Vereinbarung die Wirtschafts- und Forschungspolitik in Brandenburg für Jahre prägen. Das Ergebnis könnte zudem die politische und industrielle Position der Region innerhalb Deutschlands beeinflussen.