03 May 2026, 00:21

Wolfenbüttel plant radikale Wärmewende bis 2040 ohne fossile Energien

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Wolfenbüttel plant radikale Wärmewende bis 2040 ohne fossile Energien

Wolfenbüttel treibt ehrgeizige Pläne zur Wärmewende voran

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Die Stadt Wolfenbüttel setzt ein ambitioniertes Vorhaben um, ihr Heizsystem grundlegend zu modernisieren. Bis 2040 soll die Wärmeversorgung komplett klimaneutral werden – fossile Brennstoffe werden dann durch saubere Alternativen ersetzt. Ein Entwurf der Strategie liegt nun bis Ende Mai zur öffentlichen Stellungnahme vor.

Aktuell verbraucht Wolfenbüttel jährlich rund 600 Gigawattstunden Wärme, wobei 94 Prozent noch aus fossilen Energieträgern stammen. Um dies zu ändern, haben die Verantwortlichen die Stadt in 46 Zonen unterteilt, für die jeweils maßgeschneiderte Dekarbonisierungspläne erarbeitet wurden. Zwei Hauptszenarien für 2040 sehen den vollständigen Ausstieg aus Gas und Öl vor und setzen stattdessen auf Wärmepumpen sowie den Ausbau der Fernwärmenetze.

Ein zentraler Baustein ist die Modernisierung des lokalen Stromnetzes, um den steigenden Bedarf durch Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge bewältigen zu können. Die Strategie betont zudem die Notwendigkeit sowohl zentraler Fernwärme als auch dezentraler Lösungen wie einzelner Wärmepumpen. Da nur noch 14 Jahre für die Umstellung bleiben, wird der finale Plan die Umsetzung steuern.

Der Entwurf befindet sich noch in der Abstimmungsphase – Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen können bis Ende Mai Feedback einreichen. Nach der Verabschiedung wird das Dokument den Fahrplan für Wolfenbüttels Ausstieg aus fossilen Heizsystemen vorgeben.

Der fertige Wärmeplan soll eine klare Roadmap für die Energiewende der Stadt liefern. Bis 2040 will Wolfenbüttel ausschließlich auf erneuerbare Wärmequellen setzen und die Emissionen damit auf null senken. Der nächste Schritt besteht darin, die Strategie in den kommenden Jahren in konkrete Maßnahmen umzusetzen.

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