15 April 2026, 00:23

Zeitumstellung 2023: Was Arbeitnehmer über Lohn und Überstunden wissen müssen

Balkendiagramm, das wöchentliche Arbeitsstunden von Menschen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Zeitumstellung 2023: Was Arbeitnehmer über Lohn und Überstunden wissen müssen

In der Nacht vom 28. auf den 29. März 2023 werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt – von 1:59 Uhr springt die Zeit direkt auf 3:00 Uhr. Diese Umstellung hat Auswirkungen auf Arbeitszeiten, Löhne und Überstundenregelungen für viele Beschäftigte. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten ihre Verträge prüfen, um zu verstehen, wie sich die Veränderung auf sie auswirkt.

Während der Zeitumstellung können Arbeitgeber von ihren Mitarbeitern verlangen, bis zum offiziellen Ende ihrer Schicht zu bleiben. Arbeitet jemand beispielsweise bis 3:00 Uhr, muss die volle Stunde geleistet werden – auch wenn die Uhr vorspringt. Allerdings sind Arbeitnehmer nicht verpflichtet, die "fehlende" Stunde ohne entsprechende Vereinbarung nachzuarbeiten.

Die Bezahlung hängt von der Art des Arbeitsvertrags ab. Stundenlohnempfänger könnten eine kürzere Abrechnung erhalten, sofern der Arbeitgeber die verlorene Zeit nicht ausgleicht. Beschäftigte mit einem festen Monatsgehalt erhalten ihre übliche Vergütung, da sich durch die Umstellung ihr Lohn nicht verringert.

Auch die Regelungen zu Überstunden spielen eine Rolle. Ohne vorherige Vereinbarung dürfen zusätzliche Arbeitsstunden nur angeordnet werden, wenn sie bezahlt werden. Manche Verträge sehen vor, dass gelegentliche Überstunden durch das Gehalt abgedeckt sind, auf ein Zeitkonto gutgeschrieben oder zu einem späteren Zeitpunkt ausgeglichen werden. Die genauen Bedingungen hängen von individuellen Verträgen, Tarifvereinbarungen oder betrieblichen Richtlinien ab.

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Die nächste Zeitumstellung findet in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober 2026 statt, wenn eine zusätzliche Stunde in den Tag eingefügt wird.

Die Umstellung im März bedeutet, dass Arbeitnehmer ihre geplanten Schichten einhalten müssen, während sich Lohnanpassungen je nach Vertrag unterscheiden. Arbeitgeber und Beschäftigte sollten ihre Vereinbarungen überprüfen, um Klarheit über die gegenseitigen Erwartungen zu erhalten. Die nächste Uhrumstellung 2026 wird den Effekt umkehren und eine Stunde hinzufügen.

Quelle