Zigaretten-Schmuggel in Deggendorf: 8.600 Stangen im Autoradio versteckt
Jonas SchmidtZoll findet fast 8.000 geschmuggelte Zigaretten in Jukebox - Zigaretten-Schmuggel in Deggendorf: 8.600 Stangen im Autoradio versteckt
Ein 35-jähriger Bulgare steht unter Verdacht, Zigaretten geschmuggelt zu haben, nachdem Zollbeamte seinen Wagen im Dezember 2022 auf der Autobahn A3 bei Deggendorf angehalten hatten. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten Tausende nicht deklarierte Zigaretten, die im Autoradio des Fahrzeugs versteckt waren.
Der Mann war Ende 2022 von Zollfahndern im Landkreis Deggendorf angehalten worden. Zunächst gab er nur 800 Zigaretten an – die gesetzlich erlaubte Menge für den privaten Import. Doch die Beamten bemerkten, dass das Autoradio verdächtig aussah, als sei es manipuliert worden.
Bei einer genaueren Überprüfung fanden sie weitere 7.800 Zigaretten, die im Inneren des Geräts versteckt waren. Zusammen mit der angegebenen Menge beschlagnahmten die Behörden insgesamt 8.600 Zigaretten. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Ware Ende November oder Anfang Dezember 2022 aus Bulgarien nach Deutschland gebracht wurde. Dem Mann droht nun ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung. Die hinterzogenen Abgaben auf die nicht deklarierten Zigaretten werden auf etwa 1.610 Euro geschätzt.
Der Fall wird weiterhin untersucht, während die Zollbehörden die Umstände des Schmuggelversuchs aufklären. Bei einer Verurteilung muss der Fahrer mit Strafen wegen der Hinterziehung von Einfuhrsteuern auf die versteckten Zigaretten rechnen.
