Zukunft von Old Texas Town in Spandau nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Felix MaierZukunft von Old Texas Town in Spandau nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Verhandlungen über die Zukunft von Old Texas Town gescheitert
Die Gespräche über die Zukunft des Western-Themenparks Old Texas Town im Berliner Bezirk Spandau sind gescheitert. Der Streit dreht sich um den Trägerverein des Parks, den Grundstückseigentümer Dr. Aldinger & Fischer sowie das örtliche Bezirksamt. Eine Einigung blieb aus – die Zukunft des Parks ist damit ungewiss.
Die Verhandlungen zwischen Dr. Aldinger & Fischer und dem Bezirksamt Spandau platzten, nachdem das Unternehmen eine mittelfristige gewerbliche Bebauung des Geländes anstrebte. Der gültige Bebauungsplan sieht eine solche Nutzung jedoch nicht vor, weshalb das Bezirksamt die Erteilung einer vorläufigen Baugenehmigung verweigerte.
Der Eigentümer hatte eine fünfjährige Übergangsregelung vorgeschlagen, doch das Bezirksamt lehnte ab. Es behauptet, selbst erhebliche Zugeständnisse gemacht zu haben – darunter eine Laufzeit von acht Jahren. Der Trägerverein von Old Texas Town, dessen Pachtvertrag bereits ausgelaufen ist, möchte zwar auf dem Gelände bleiben, sieht sich nun aber mit einer Räumungsklage konfrontiert.
Das Bezirksamt bestreitet, rechtliche Sicherheit verweigert zu haben. Vielmehr betont es, dass Planungsverlässlichkeit für alle Beteiligten entscheidend sei. Der Eigentümer wiederum war nicht bereit, über eine fünfjährige Duldsfrist hinauszugehen – was die Lage weiter verkompliziert.
Da die Verhandlungen feststecken, droht dem Trägerverein nun eine gerichtliche Räumung des Geländes. Die Weigerung des Bezirksamts, eine Baugenehmigung zu erteilen, sowie die Bebauungspläne des Eigentümers bleiben die zentralen Hindernisse. Der Weiterbetrieb des Parks steht damit ernsthaft infrage.






