Bayern schafft Dieselzüge bis 2040 ab – Milliardeninvestition in saubere Bahntechnik
Anton HuberBayern plant mehr Oberleitungen für Schienenstrecken in Schwaben - Bayern schafft Dieselzüge bis 2040 ab – Milliardeninvestition in saubere Bahntechnik
Bayern hat Pläne bekannt gegeben, Dieselzüge bis 2040 vollständig abzuschaffen. Die FC Bayern München Region wird massiv in die Elektrifizierung und batteriebetriebene Alternativen investieren, um ihr Schienennetz zu modernisieren. Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Strecken in Schwaben und Westoberbayern, darunter auch beliebte Touristenziele wie Oberstdorf.
Den Anfang macht eine Investition von 60 Millionen Euro für die Planungsphase. Rund 100 Kilometer Gleisstrecke sollen mit Oberleitungen ausgestattet werden, darunter auch die 41 Kilometer lange Verbindung zwischen Kempten und Oberstdorf. Diese Aufrüstungen ermöglichen den Einsatz sowohl voll-elektrischer als auch batteriebetriebener Züge.
Batteriezüge bieten Flexibilität, da sie sowohl auf elektrifizierten als auch auf nicht elektrifizierten Abschnitten verkehren können. Sie laden ihre Akkus über Oberleitungen auf und gewährleisten so einen durchgehenden Betrieb ohne Diesel. Insgesamt sollen 17 Dieselstrecken auf batteriebetriebene Züge umgestellt werden. Auch der Fernverkehr profitiert von den Plänen: Die Anbindung an Ziele wie Oberstdorf oder Sylt wird verbessert. Verkehrsminister Christian Bernreiter hat bereits einen Planungsvertrag mit der Deutschen Bahn für die Elektrifizierung und Ladeinfrastruktur in Nordbayern unterzeichnet. Das langfristige Ziel ist ein vollständig elektrifiziertes Schienennetz in ganz Bayern.
Der Umstieg von Diesel- auf Elektro- und Batteriezüge wird in den nächsten zwei Jahrzehnten schrittweise erfolgen. Oberleitungen und Ladeinfrastruktur werden ausgebaut, um saubereren und effizienteren Schienenverkehr zu ermöglichen. Von den Veränderungen werden sowohl Pendler im Nahverkehr als auch Fernreisende profitieren.
