Bayerns Bahnchaos: Pünktlichkeit bricht ein – Fahrgäste leiden unter maroder Infrastruktur
Felix MaierBayerns Bahnchaos: Pünktlichkeit bricht ein – Fahrgäste leiden unter maroder Infrastruktur
Bayerns Schienennetz steht vor wachsenden Herausforderungen, denn die Pünktlichkeit der Züge sinkt weiter. 2025 erreichten Regionalverbindungen nur noch eine Pünktlichkeitsquote von 84,9 Prozent, während Fernzüge auf 60,1 Prozent abrutschten. Fahrgäste müssen mit Zugausfällen, überfüllten Bahnsteigen und überlasteten Waggons kämpfen – eine direkte Folge der anhaltenden Infrastrukturprobleme.
Die Pünktlichkeit im bayerischen Regionalverkehr verschlechtert sich bereits seit fünf Jahren in Folge. Fast die Hälfte aller Verspätungen geht auf marode Infrastruktur und Baustellen zurück. Kurzfristige Änderungen an Fahrplänen und Taktungen belasten zudem Personal und Reisende zusätzlich.
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) erkennt zwar den Modernisierungsbedarf an, warnt jedoch, dass jahrzehntelange Investitionsstaus nicht kurzfristig behoben werden können. Die Gewerkschaft pocht darauf, zunächst die bestehenden Probleme zu lösen, bevor das Angebot weiter ausgebaut wird. Gleichzeitig betont sie die wachsende Bedeutung zuverlässiger Fahrgastinformationen angesichts der anhaltenden Störungen.
Der anhaltende Pünktlichkeitsschwund führt zu massiven Beeinträchtigungen für die Fahrgäste. Verspätungen und Überlastungen gehören mittlerweile zum Alltag – mit der maroden Infrastruktur als Hauptursache. Die Forderung der GDL, Sanierungen Vorrang vor Ausbaumaßnahmen einzuräumen, unterstreicht die Dringlichkeit, die langjährigen strukturellen Mängel des Netzes endlich anzugehen.






