Petros und Krause jagen beim Berlin-Halbmarathon persönliche Bestzeiten an
Jonas SchmidtPetros und Krause jagen beim Berlin-Halbmarathon persönliche Bestzeiten an
Zwei von Deutschlands besten Langstreckenläufern starten beim Berlin-Halbmarathon am kommenden Sonntag
Amanal Petros wird seinen eigenen nationalen Rekord jagen, während Gesa Krause nach einem enttäuschenden Rennen im vergangenen Jahr zurückkommen will. Beide Athleten haben klare Ziele, wenn sie sich auf die schnelle, flache Strecke durch die Hauptstadt begeben.
Petros reist mit einem konkreten Plan nach Berlin an. Nach seinem Trainingslager in Kenia will er seinen deutschen Halbmarathon-Rekord von 59:54 Minuten brechen. Die Bedingungen scheinen ideal: Die vorhersagten Temperaturen zwischen 8 und 9 Grad Celsius liegen in seinem bevorzugten Bereich. Um sein Tempo zu halten, setzt er auf sein eigenes Team von Tempomachern statt auf die offiziellen Rennbegleiter.
Die Berliner Strecke eignet sich perfekt für schnelle Zeiten, da sie kaum Höhenunterschiede aufweist. Petros will so nah wie möglich an der 59-Minuten-Marke bleiben und nutzt das Rennen als wichtigen Test vor dem London-Marathon. Sein Training ist darauf ausgelegt, Geschwindigkeit und Ausdauer für beide Wettbewerbe optimal zu kombinieren.
Für Gesa Krause steht das diesjährige Rennen im Zeichen der Wiedergutmachung. 2023 war sie zu aggressiv gestartet und hatte in den letzten Kilometern nachgelassen. Diesmal will sie taktisch klüger vorgehen, um ihre Leistung zu steigern. Ihr Hauptaugenmerk liegt jedoch auf den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham im August, wo sie im 3.000-Meter-Hindernislauf an den Start geht.
Petros und Krause werden sich unter Tausenden Läufern einreihen – offizielle Teilnehmerzahlen wurden noch nicht veröffentlicht. Während Petros einen Rekordlauf anstrebt, hofft Krause auf ein stärkeres Finish als im Vorjahr. Ihre Auftritte in Berlin werden den Ton für den Rest ihrer Wettkampfsaison angeben.






