Viele unzufriedene Händler - Geschenkkarten sollen die Kasse füllen
Jonas SchmidtViele unzufriedene Händler - Geschenkkarten sollen die Kasse füllen - Viele unzufriedene Händler - Geschenkkarten sollen die Kasse füllen
Einzelhändler in Thüringen setzen auf Nachweihnachtsgeschäft für dringend benötigten Umsatzschub
Viele Händler in Thüringen verzeichneten im Advent enttäuschende Umsätze – nur wenige Produktkategorien verkauften sich gut. Dennoch blicken die Geschäfte in der Region optimistisch auf ein starkes Jahresende.
In den Tagen vor Heiligabend waren die Supermärkte in Thüringen gut besucht: volle Gänge und überfüllte Parkplätze. Spielzeug führte die Hitliste der meistverkauften Artikel an, während Uhren, Schmuck und Bücher ebenfalls solide Absätze verzeichneten. Doch laut dem Thüringer Einzelhandelsverband waren rund zwei Drittel der Unternehmen mit ihren Adventsumsätzen unzufrieden.
Trotzdem rechnet der Verband für das Gesamtjahr mit einem Umsatzplus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nun sollen Geschenkgutscheine und Geldgeschenke eine zentrale Rolle spielen, um die Ausgaben nach den Feiertagen anzukurbeln. Große regionale Akteure wie Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen führen ihren Betrieb wie gewohnt fort – Meldungen über größere Händler, die nach Weihnachten ihre Verkäufe einstellen, gibt es nicht.
Die Weihnachtszeit brachte für Thüringens Einzelhandel gemischte Ergebnisse: Zwar verkauften sich einige Artikel gut, doch die Adventsumsätze blieben für viele hinter den Erwartungen zurück. Jetzt hoffen die Händler, dass Geschenkgeld und Gutscheine ihre Bilanz bis Jahresende noch aufbessern.
