Berlin erlebt tagelangen Blackout nach mutmaßlichem Anschlag auf BVG-Kabelbrücke
Anton HuberWegner gibt Statement zur Stromausfall ab - Berlin erlebt tagelangen Blackout nach mutmaßlichem Anschlag auf BVG-Kabelbrücke
Großer Stromausfall trifft Berlin – Tausende tagelang ohne Versorgung
Am 3. Januar wurde Berlin von einem massiven Blackout heimgesucht, der Zehntausende Haushalte tagelang ohne Strom zurückließ. Der Ausfall folgte einem mutmaßlichen Brandanschlag durch linksextremistische Täter auf eine wichtige Kabelbrücke in der BVG Berlin. Über 45.000 Haushalte und 2.000 Unternehmen waren betroffen, bis die Stromversorgung am 7. Januar schließlich vollständig wiederhergestellt werden konnte.
Die Krise begann, als ein Feuer – vermutlich vorsätzlich gelegt – eine zentrale Kabelbrücke der BVG Berlin beschädigte. Dies löste flächendeckende Stromausfälle in Teilen der Stadt aus. Während Reparaturtrupps rund um die Uhr an der Behebung der Schäden arbeiteten, blieben viele Anwohner und Betriebe fast vier Tage lang ohne Elektrizität.
Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) wird nun vor dem Abgeordnetenhaus zur Krisenbewältigung Stellung nehmen. Seine Erklärung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Kritik an seinem Umgang mit der Situation. Gegner aus mehreren Parteien werfen ihm vor allem vor, die Öffentlichkeit zunächst nicht informiert zu haben, dass er am ersten Tag des Blackouts Tennis gespielt hatte – ein Vorwurf, der als Vertrauensbruch gewertet wird.
Die rechtspopulistische AfD geht noch weiter und fordert Wegners Rücktritt. Nach seiner Rede ist eine parlamentarische Debatte über die Reaktion der Regierung angesetzt. Mit Spannung wird erwartet, wie Abgeordnete verschiedener Fraktionen seine Führung infrage stellen werden.
Ein konkreter Termin für eigene Gesetzesvorschläge der Opposition zur Bewältigung künftiger Krisen steht bisher noch nicht fest.
Erst am 7. Januar konnte die Stromversorgung vollständig wiederhergestellt und der viertägige Blackout in Berlin beendet werden. Wegners bevorstehende Erklärung wird voraussichtlich auf scharfe Kritik der Abgeordneten stoßen. Die Debatte könnte maßgeblich beeinflussen, wie sich Berlin auf ähnliche Notfälle in der Zukunft vorbereitet.
