Brandenburg stärkt ehrenamtliche Pflegehilfe mit finanzieller Anerkennung und neuen Regeln
Jonas SchmidtBrandenburg stärkt die Nachbarschaftshilfe für pflegebedürftige Menschen - Brandenburg stärkt ehrenamtliche Pflegehilfe mit finanzieller Anerkennung und neuen Regeln
Brandenburg will Unterstützung für Menschen mit Pflegebedürftigkeit ausbauen – neue Regeln für ehrenamtliche Nachbarschaftshelfer
Das Land Brandenburg will die Unterstützung für Menschen mit Pflegebedürftigkeit ausweiten und führt dazu neue Regelungen für freiwillige Helfer aus dem Nachbarumfeld ein. Sozialministerin Britta Müller wird die Details am Montag auf einer Pressekonferenz in Potsdam vorstellen. Ziel der Änderungen ist es, die Betreuung von über 190.000 Menschen zu verbessern, die in Brandenburg ambulant gepflegt werden.
Die überarbeiteten Bestimmungen ermöglichen es Menschen mit Pflegebedürftigkeit, ihren ehrenamtlichen Helfern eine Aufwandsentschädigung aus der Pflegeversicherung zu zahlen – bis zu 131 Euro pro Monat. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, mehr Menschen für die Unterstützung im Alltag zu gewinnen.
Die freiwilligen Helfer werden künftig offiziell für ihr Engagement anerkannt. Zu ihren Aufgaben zählen Einkäufe, Haushaltshilfen sowie Fahrdienste zu Arztterminen oder Behördengängen. Das Sozialministerium bestätigte, dass diese Tätigkeiten in den neuen Förderrahmen fallen. Ministerin Britta Müller wird die Regelungen am Montag vorstellen; die Namen konkreter Helfer wurden nicht genannt. Im Mittelpunkt steht die Stärkung des lokalen Unterstützungsnetzes für Menschen, die zu Hause auf Unterstützung angewiesen sind.
Die neuen Vorschriften schaffen eine strukturierte finanzielle und praktische Unterstützung für Menschen mit Pflegebedürftigkeit. Durch die Erstattungsmöglichkeiten soll die gemeindebasierte Pflege in Brandenburg gestärkt werden. Von den erweiterten Hilfsangeboten profitieren über 190.000 Menschen im Land.
