Evelyn Palla reformiert die **Deutsche Bahn** – doch reichen 23 Milliarden Euro für die Wende?

Der Durchsetzer: DB-Chef Palla im Amt seit 100 Tagen - Evelyn Palla reformiert die **Deutsche Bahn** – doch reichen 23 Milliarden Euro für die Wende?
Evelyn Palla führt seit 100 Tagen die Deutsche Bahn und hat sich vorgenommen, das kämpfende deutsche Schienennetz grundlegend zu reformieren. Ihre ersten Schritte konzentrieren sich auf die Verbesserung von Pünktlichkeit, Sauberkeit und der Kommunikation mit den Fahrgästen – und das bei Rückendeckung durch wichtige politische und wirtschaftliche Akteure.
Mit 23 Milliarden Euro, die allein in diesem Jahr für Netzmodernisierungen vorgesehen sind, plant sie tiefgreifende Veränderungen in den Führungsstrukturen sowie langfristige Infrastrukturprojekte. Kritiker jedoch monieren, dass grundlegendere Probleme wie Servicequalität und Kapazitäten weiterhin ungelöst bleiben.
In ihren ersten Monaten an der Spitze stand für Palla die Stabilisierung des Betriebs im Mittelpunkt. Sie hat die Pünktlichkeit der Züge, strengere Sauberkeitsstandards und eine transparentere Fahrgastkommunikation priorisiert. Diese Maßnahmen decken sich mit den Zielen von Bundesverkehrsminister Volker Wissing, der ihr finanziell und politisch den Rücken stärkt.
Ihr Umstrukturierungsplan sieht den Abbau von etwa 30 Prozent der 3.500 Führungspositionen im Konzern sowie fast die Hälfte der 43 Managementstellen direkt unter dem Vorstand vor. Diese Neuordnung verlagert mehr Verantwortung auf die regionalen Manager, die künftig direkt für Servicequalität und Leistungskennzahlen verantwortlich sind. Dieser Ansatz findet Lob von Branchenverbänden wie Allianz pro Schiene und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), deren Vertreter ihre Strategie öffentlich unterstützen. Die Infrastruktur bleibt ein zentraler Schwerpunkt – 23 Milliarden Euro sind 2024 für Modernisierungen eingeplant. Groß angelegte Sanierungen auf stark frequentierten Strecken sollen bis Mitte der 2030er-Jahre jährlich fortgeführt werden. Dennoch üben Güterverkehrskonkurrenten Kritik an den Reformen und betonen, dass nur spürbare Verbesserungen bei Qualität, Kapazitäten und Preisen einen echten Unterschied machen würden. Palla selbst hat eingeräumt, dass die Bewältigung der langjährigen Probleme der Deutschen Bahn Jahre dauern wird. Zwar findet ihre Agenda bei politischen und gewerkschaftlichen Partnern Anklang, doch der Weg vor ihr bleibt lang und komplex.
Pallas Reformen haben der Deutschen Bahn eine klare Richtung vorgegeben: mit Führungsabbau, regionaler Verantwortung und Milliardeninvestitionen in die Infrastruktur. Die nächste Phase wird zeigen, ob diese Veränderungen nachhaltige Fortschritte bei Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit bringen können.
Der Erfolg wird davon abhängen, ob es gelingt, die politische und finanzielle Unterstützung aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Bedenken von Güterverkehrsunternehmen und Fahrgästen zu berücksichtigen. Die kommenden Jahre werden entscheiden, ob ihre Strategie die tief verwurzelten Probleme des Bahnkonzerns überwinden kann.

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