01 January 2026, 04:35

Rhön-Region feiert Erfolge und setzt auf Zukunft mit neuen Projekten und Ehrungen

Ein Collage-Bild mit Menschen bei einer Darbietung, einer Statue und einem Gebäude.

Rhön-Region feiert Erfolge und setzt auf Zukunft mit neuen Projekten und Ehrungen

Die Rhön-Region hat in den letzten Monaten eine Reihe bemerkenswerter Entwicklungen erlebt. Von politischen Wiederwahlen und Ehrungen für lokales Engagement über Infrastrukturprojekte bis hin zu kulturellen Veranstaltungen prägen Initiativen vor Ort die Zukunft der Region. Wichtige Entscheidungen und Feierlichkeiten markieren Fortschritte in den Bereichen Tourismus, Bildung und öffentliche Dienstleistungen.

Im November 2025 sicherten sich zwei Bürgermeister:innen mit deutlichen Siegen ihre Ämter für eine weitere Amtszeit. Benjamin Tschesnok wurde in Hünfeld mit 85,2 Prozent der Stimmen wiedergewählt und führt die Gemeinde ab dem 1. April 2026 für weitere sechs Jahre. Manuela Henkel (CDU) behielt ihr Amt als Bürgermeisterin von Geisa mit 63,39 Prozent der Stimmen.

Ein herber Rückschlag ereignete sich in Oberweid, wo ein Bauunfall ein entscheidendes Glasfaserkabel durchtrennte. Die Beschädigung legte weite Teile des Ortes wochenlang lahm und störte den Alltag sowie den Geschäftsbetrieb erheblichen Ausmaß. Doch es gab auch Grund zur Freude: Die Region feierte ihr kulturelles Erbe und ihren Zusammenhalt. Die Steinwand, eine markante Felsformation bei Poppenhausen, wurde von der Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologie als Nationaler Geotop ausgezeichnet. Zudem zog ein Familienfest an der Gedenkstätte Point Alpha zwischen Rasdorf und Geisa Tausende Besucher an, die dort den 35. Tag der Deutschen Einheit sowie das 30-jährige Jubiläum der Gedenkstätte begingen.

Lokales Engagement stand im Mittelpunkt: Rita Baier aus Rasdorf erhielt für ihr langjähriges ehrenamtliches Wirken das Bundesverdienstkreuz. Die Landwirtschaftliche Gesellschaft Hermannsfeld wurde mit dem Thüringer Tierschutzpreis 2025 für ihr kontinuierliches Engagement in der artgerechten Tierhaltung geehrt.

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Auch die Infrastruktur entwickelt sich weiter: Ein neu angelegter Radweg verbindet nun Kaltennordheim und Kaltenwestheim und erfreut sich bereits großer Beliebtheit bei Radfahrern. Eine anonyme Spende in Höhe von 50.000 Euro gab zudem den Startschuss für den Bau eines stationären Hospizes in der St.-Wendel-Kapelle in Bad Salzungen.

Im Bildungsbereich gibt es Veränderungen: Die Staatliche Grundschule Wiesenthal im Wartburgkreis schließt zum Ende des aktuellen Schuljahres ihre Türen; die Schüler:innen wechseln im nächsten Schuljahr nach Dermbach.

Der Tourismus rückte in Frankenheim in den Fokus, wo der erste Rhöner Tourismustag rund 120 Teilnehmer:innen zusammenbrachte. Im Mittelpunkt standen der Austausch von Ideen und Strategien, um die Attraktivität der Region für Besucher:innen weiter zu steigern.

Die Rhön-Region blickt mit erneuerter Führung, ausgebauter Infrastruktur und gestärktem Gemeinschaftssinn in die Zukunft. Projekte wie das neue Hospiz und der Radweg zeigen die kontinuierlichen Investitionen in die Lebensqualität vor Ort. Gleichzeitig unterstreichen Auszeichnungen und Veranstaltungen das Engagement der Bewohner:innen und Organisationen, die mit ihrem Wirken den Charakter und das Erbe der Region bewahren.