Sächsische Wirtschaft fordert radikalen Bürokratieabbau bis 2026 – doch Thüringen bleibt Problemzone

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Ein Zug mit beleuchteten Abteilen in einem Lagerhaus, mit lesbarem Text auf einem der Abteile.

Wirtschaftsverbände wollen Bürokratieabbau vorantreiben - Sächsische Wirtschaft fordert radikalen Bürokratieabbau bis 2026 – doch Thüringen bleibt Problemzone

Sächsische Unternehmen fordern dringend Bürokratieabbau in Thüringen – Studie benennt 27 zentrale Probleme

Unternehmen in Sachsen und Thüringen drängen auf schnelle Entlastung von übermäßiger Bürokratie, die Zeit und Ressourcen bindet. Eine aktuelle Studie identifiziert 27 Kernprobleme – von doppelter Dokumentenpflicht bis zu langsamen digitalen Abläufen. Unternehmer und Wirtschaftsverbände fordern nun konkrete Reformen, um die Belastung für Betriebe zu verringern.

Das Dresdner Institut für Mittelstand und Regionalentwicklung (Imreg) führte die Untersuchung im Auftrag von Sachsenmetall und dem Verband Sächsischer Wirtschaft (VSW) durch. Die Ergebnisse zeigen: Unternehmen kämpfen mit erheblichen Hürden, darunter mehrfache Datenerfassung wegen mangelnder Behördenskoordination, uneinheitliche Verfahren und veraltete papierbasierte Systeme.

Ein Unternehmer aus Jöhstadt schätzt, dass sein Betrieb jährlich 400 bis 500 Stunden mit bürokratischen Pflichten verbringt. Als radikale Lösung schlägt die Studie vor: Für jede neue Regelung müssen zwei bestehende abgeschafft werden. Weitere Empfehlungen umfassen vereinfachte Meldeverfahren, beschleunigte Visabearbeitung für ausländische Fachkräfte und die vollständige Digitalisierung von Verwaltungsprozessen.

Die sächsische Landesregierung hat reagiert und verspricht, den Bürokratieabbau bis 2026 voranzutreiben. Eine Reformkommission soll im Frühjahr 2026 ihren Bericht vorlegen – mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit Sachsens und Thüringens zu sichern und Unternehmen zu entlasten. Wirtschaftsvertreter fordern jedoch sofortiges Handeln, darunter verbindliche Vorgaben zur Reduzierung von Vorschriften und zur Straffung von Abläufen.

Die Studienvorschläge zielen darauf ab, überflüssigen Papierkram in Handelsregistern und Unternehmensregistern abzuschaffen und die Effizienz sächsischer und thüringischer Betriebe zu steigern. Bei Umsetzung könnten jährlich hunderten verlorenen Arbeitsstunden durch Bürokratie vorgebeugt werden. Die Landesregierung plant Veränderungen innerhalb der nächsten zwei Jahre – doch die Wirtschaft drängt auf schnellere Fortschritte.

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