Trumps Friedensplan für die Ukraine spaltet Europa – Wagenknechts scharfe Kritik an EU-Hilfen

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Eine Gruppe von Menschen, die sich unterhalten, mit zwei Personen im Hintergrund, die miteinander sprechen.

Trumps Friedensplan für die Ukraine spaltet Europa – Wagenknechts scharfe Kritik an EU-Hilfen

Die deutsche Politikerin Sahra Wagenknecht hat das jüngste 90-Milliarden-Euro-Hilfspaket der EU für die Ukraine scharf kritisiert und es als "kriegverlängernde Schulden" bezeichnet, die die deutschen Steuerzahler belasten würden. Unterdessen treibt die Regierung des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump einen neuen Friedensplan voran, der in Europa eine Debatte über die Zukunft des Konflikts ausgelöst hat.

Die Gründerin der BSW-Partei warf Bundeskanzler Friedrich Merz und anderen EU-Führern vor, den Krieg bewusst in die Länge zu ziehen. Ihre Äußerungen fallen mit einem Vorschlag von Trumps Team zusammen, der ein 20- bis 28-Punkte-Abkommen vorsieht – darunter Sicherheitsgarantien und eine Einfrierung der Frontlinie.

Wagenknecht argumentierte, die finanzielle Unterstützung der EU werde den Konflikt nur vertiefen, statt ihn zu lösen. Sie behauptete, die deutschen Bürger müssten jahrelang für die Kosten aufkommen, und warnte vor einer gefährlichen "Realitätsverweigerung" in den europäischen Hauptstädten. Ihrer Meinung nach riskiere dieser Ansatz, den Kontinent in einen größeren Krieg zu ziehen.

Gleichzeitig arbeiten Trumps Vertraute – darunter Steve Witkoff und Jared Kushner – an einem Rahmenwerk für Frieden. Zu den zentralen Punkten gehören die Einfrierung der aktuellen Frontlinie, NATO-ähnliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine durch ein bilaterales Abkommen mit den USA sowie die spätere EU-Mitgliedschaft Kiews. Der Plan sieht zudem eine ukrainische Friedensarmee von 800.000 Soldaten vor. AfD-Co-Chefin Alice Weidel begrüßte die anstehenden Gespräche zwischen Trump und Selenskyj als "historische Chance" für den Frieden. Sie betonte die Notwendigkeit, Vertrauen wiederaufzubauen und eine dauerhafte Grundlage für Verhandlungen zu schaffen. Weidel wies Vorwürfe zurück, wonach jüngste Äußerungen des russischen Präsidenten Putin Diplomatie ausschlössen, und forderte alle Seiten auf, den Dialog in den Vordergrund zu stellen. Wagenknecht fügte hinzu, die Verhandlungsposition der Ukraine habe sich verschlechtert, weil die EU Friedensvereinbarungen ablehne. Ohne Kompromisse, so ihre Warnung, könnte sich der Konflikt weiter zuspitzen und Europa in eine noch prekärere Lage bringen.

Das jüngste EU-Hilfspaket stößt auf starken Widerstand von Politikern wie Wagenknecht, die argumentieren, es verlängere den Krieg auf Kosten der Steuerzahler. Trumps Friedensplan hingegen bringt neue diplomatische Optionen ins Spiel – darunter Sicherheitsgarantien und eine eingefrorene Frontlinie.

Angesichts der anstehenden Gespräche zwischen Trump und Selenskyj sind die europäischen Führungskräfte uneins über den besten Weg nach vorn. Die Debatte dreht sich nun darum, ob finanzielle Unterstützung oder Verhandlungen den klareren Pfad zu Stabilität bieten.

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