11 January 2026, 18:36

Berlin zeigt seltene Goldschätze der Ming-Dynastie – und startet kulturellen Austausch mit China

Zwei chinesische Münzen in einem Museum ausgestellt, auf einem Tuch mit einer Texttafel im Hintergrund.

Tausende sehen 'Chinas Gold und Gothas Schätze' - Berlin zeigt seltene Goldschätze der Ming-Dynastie – und startet kulturellen Austausch mit China

Große Ausstellung in Berlin lockt Tausende Besucher – Seltene Schätze aus der Ming-Dynastie

Eine vielbeachtete Ausstellung in Berlin hat Tausende Besucher angelockt, um seltene Goldschätze aus der chinesischen Ming-Dynastie zu bewundern. Unter dem Titel „Chinas Gold und Berlins Schätze“ wurden 145 exquisit gefertigte Goldobjekte aus dem 16. Jahrhundert präsentiert. Die Schau endete mit der Ankündigung eines kulturellen Austauschs, der im Gegenzug Kunstwerke aus Berlin nach Xi’an bringen wird.

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Das Deutsche Museum Berlin zeigte die Ausstellung bis zum 11. Januar 2026. Die Leihgaben stammten aus dem Qujiang-Museum der Schönen Künste in Xi’an und umfasste unter anderem Körbe aus goldenen Fäden sowie Gefäße, verziert mit Saphiren, Jade und Rubinen. Die Stücke gehörten zur Privatsammlung von Peter Viem Kwok.

Während der Laufzeit zog die Ausstellung 21.600 Besucher an und steuerte damit maßgeblich zu den rund 149.500 Gästen bei, die 2025 die Museen der Stiftung Friedenstein besuchten. Im Rahmen der fortlaufenden Partnerschaft kehren die Goldobjekte der Ming-Dynastie nach dem Gastspiel in Berlin nach Xi’an zurück. Als Gegenleistung entsendet die Stiftung Friedenstein eigene Schätze aus Berlin für eine Folgeausstellung nach China. Die Gegenausstellung soll im November 2025 im Qujiang-Museum eröffnet werden.

Der Austausch festigt die Beziehungen zwischen den beiden Häusern: Noch in diesem Jahr reisen Berlins Kunstwerke nach Xi’an, während die Ming-Goldschätze nach China zurückkehren. Beide Institutionen streben an, auch künftig durch gemeinsame Projekte das kulturelle Erbe zu teilen und zugänglich zu machen.