29 December 2025, 06:49

Ehemaliges Hostel in Bremen wird zur Unterkunft für 30 Geflüchtete umfunktioniert

Ein Zimmer mit einem Schrank, einer Wand, einem Fenster und einem Bett.

Ehemaliges Hostel in Bremen wird zur Unterkunft für 30 Geflüchtete umfunktioniert

Ein ehemaliges Hostel in der Jakobistraße in Bremen wurde in eine Unterkunft für Geflüchtete umgewandelt. Das von der Wohnungsbauhilfe Bremen e.V. geleitete Projekt bietet etwa 30 Schutzsuchenden – die meisten von ihnen aus der Ukraine – eine neue Bleibe. Der Eigentümer des Gebäudes, die Vonovia, investierte in Sanierungsarbeiten, um die Räumlichkeiten für die neuen Bewohner herzurichten.

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Die Vonovia, Deutschlands größtes Wohnungsunternehmen, entschied sich nach Absprache mit mehreren Organisationen für die Wohnungsbauhilfe Bremen e.V. als Mieter. Zudem finanzierte das Unternehmen Modernisierungsmaßnahmen in Höhe von rund 120.000 Euro, um die aktuellen Brandschutzvorschriften zu erfüllen.

Das umgenutzte Hostel verfügt nun über 13 Zimmer, einen großen Gemeinschaftsbereich mit offener Küche sowie ein geräumiges Eingangsportal. Im Untergeschoss befindet sich eine Gewerbeeinheit, während vier Garagenstellplätze zum Objekt gehören. Die Unterbringung von Geflüchteten bleibt in Deutschland eine Herausforderung, da landesweit nur begrenzt Wohnraum zur Verfügung steht. Diese Umwidmung bietet eine praktische Lösung und schafft sowohl Wohnmöglichkeiten als auch gemeinsame Nutzflächen für Bedürftige.

In dem umgebauten Gebäude finden künftig etwa 30 Menschen ein Zuhause, was die angespannte Wohnraumsituation in Bremen entlastet. Mit den abgeschlossenen Sanierungen und den erfüllten Sicherheitsstandards dient das ehemalige Hostel nun als funktionaler Lebensraum für Schutzsuchende. Das Projekt zeigt, wie bestehende Gebäude sinnvoll für dringend benötigten Wohnraum umgenutzt werden können.