Evangelische Kirche erkennt Leid von Missbrauchsopfern offiziell an – 15.000 Euro Pauschale möglich
Regionalkirchen übernehmen EKD-Anerkennungsrichtlinien - Evangelische Kirche erkennt Leid von Missbrauchsopfern offiziell an – 15.000 Euro Pauschale möglich
Seit Januar 2026 können Überlebende sexualisierter Gewalt innerhalb der evangelischen Kirche und ihrer Wohlfahrtsorganisation Diakonie offizielle Anerkennung beantragen. Ein neues, standardisiertes Verfahren sorgt nun für einen einheitlichen Umgang mit der Anerkennung ihres Leids. Der Schritt folgt jahrelangen Forderungen nach größerer Verantwortung bei historischen Missbrauchsfällen.
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) führte die Richtlinien ein, um in ihren Einrichtungen mehr Einheitlichkeit zu schaffen. Drei evangelische Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen sowie das Diakonie waren zu Jahresbeginn unter den Ersten, die die neuen Regeln umsetzten. Im Rahmen des Systems haben Betroffene Anspruch auf eine pauschale Zahlung von 15.000 Euro für Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung.
Das Verfahren konzentriert sich auf die Plausibilität der Schilderungen der Überlebenden, statt juristische Beweise zu verlangen. Diese Änderung soll die Hürden für Betroffene senken, die sich melden. Zudem können bereits geprüfte Fälle neu bewertet werden, wobei frühere Zahlungen gegebenenfalls angepasst werden. Neben der Pauschalsumme können einzelne Überlebende weitere, individuell angepasste Anerkennungshilfen erhalten. Die Kirche hat jedoch klargestellt, dass es sich bei den Zahlungen um eine Würdigung des erlittenen Leids handelt – nicht um vollständige Wiedergutmachung. Ziel ist es, vergangenes Unrecht durch ein strukturierteres und transparenteres Vorgehen aufzuarbeiten.
Das neue Regelwerk markiert einen Wandel im Umgang der evangelischen Kirche und des Diakonie mit historischen Missbrauchsvorwürfen. Betroffene können nun die Überprüfung früherer Entscheidungen beantragen, während künftige Fälle nach einem klareren Verfahren bearbeitet werden. Die Richtlinie spiegelt die anhaltenden Bemühungen wider, Versäumnisse im Schutz und in der Unterstützung der Opfer zu verantworten.
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