02 January 2026, 00:38

CSU fordert radikale Abschiebewende und verschärfte Migrationsregeln bis 2026

Ein Buchumschlag mit Armee-Panzern und Jeeps in einer KriegsSzene mit Text darüber.

CSU fordert Rückkehr der meisten Syrer - CSU fordert radikale Abschiebewende und verschärfte Migrationsregeln bis 2026

Die CSU hat eine Reihe strenger Migrationsvorschläge vorgelegt, die auf eine Verschärfung der Kontrollen bei der Arbeitsmigration und eine Beschleunigung von Abschiebungen in Europa abzielen. Die Pläne umfassen die Strafbarkeit öffentlicher Unterstützung für ein islamistisches Kalifat, den Ausbau von Abschiebezentren sowie feste Fristen für die Rückführung von Geflüchteten aus Syrien und Afghanistan bis 2026. Mit ihrer jüngsten Initiative richtet sich die CSU gegen das, was sie als "Armutsmigration" bezeichnet, und fordert strengere EU-weite Regeln für Arbeitsmigranten. Parteivertreter argumentieren, dass die aktuelle Politik zu vielen geringqualifizierten Arbeitskräften den Zutritt nach Deutschland ermöglicht und damit die Sozialsysteme überlastet. Laut den neuen Plänen sollen Personen, die öffentlich für ein islamistisches Kalifat werben, strafrechtlich verfolgt und automatisch abgeschoben werden. Zudem will die CSU syrische Geflüchtete unverzüglich nach Ende des Bürgerkriegs zurückführen – unabhängig von anhaltender Instabilität in Europa. Bis 2026 plant die Partei eine "Abschiebeoffensive" für Syrien und Afghanistan, bei der abgelehnte Asylbewerber mit gecharterten Flügen zurückgebracht werden sollen. Um den Prozess zu beschleunigen, schlägt sie den Bau bundesweiter Abschiebezentren sowie ein eigenes Terminal am Münchner Flughafen für Abschiebeflüge vor. Auch bei ukrainischen Geflüchteten zeigt sich die CSU kompromisslos: Arbeitsfähige Männer sollten demnach in ihre Heimat zurückkehren, um dort am Kriegsgeschehen teilzunehmen, statt in Deutschland zu bleiben. Die Forderungen der CSU ähneln teilweise denen der rechtspopulistischen AfD, die seit Langem Massendeportationen und spezielle Abschiebeeinrichtungen in Europa fordert. Bundeskanzler Friedrich Merz und Innenminister Alexander Dobrindt – beide aus der CDU/CSU-Union – haben jüngst eine ähnliche Rhetorik übernommen und sprechen von "innovativen Abschiebezentren" und beschleunigten Rückführungen im Rahmen von EU-weiten Vereinbarungen bis 2026. Sollten die Pläne umgesetzt werden, würden sie eine deutliche Wende in der deutschen Migrations- und Asylpolitik markieren. Die Vorschläge beinhalten Gesetzesänderungen, neue Infrastruktur für Abschiebungen und strengere Auflagen für Geflüchtete aus verschiedenen Regionen. Die Annäherung der CSU an die AfD-Rhetorik deutet auf eine generelle Verschärfung der Haltung innerhalb der aktuellen Regierung in Europa hin.

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