Sachsen verzeichnet Rekordanstieg bei Schusswaffen und Waffenscheinen bis 2025
Immer mehr Waffen in Sachsen - Nachfrage nach einer kleinen Waffenerlaubnis - Sachsen verzeichnet Rekordanstieg bei Schusswaffen und Waffenscheinen bis 2025
Schusswaffen und Waffenscheine in Sachsen stark angestiegen
In Sachsen ist die Zahl der Schusswaffen und Waffenscheine in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen. Bis Ende 2025 waren im Freistaat fast 157.300 registrierte Schusswaffen gemeldet – ein Anstieg von rund 11.000 seit 2021. Allein in Leipzig gab es über 3.600 "Kleinwaffenscheine", die höchste Zahl in der Region.
Bundesweit stieg die Zahl der registrierten Waffenbesitzer zwischen 2021 und 2025 um etwa 12 Prozent. Bayern verzeichnete mit einem Plus von 18 Prozent auf über 1,2 Millionen Besitzer den stärksten Anstieg, gefolgt von Baden-Württemberg mit 15 Prozent. Sachsen lag mit 14 Prozent deutlich über Berlin und Hamburg, wo das Wachstum unter fünf Prozent blieb.
In Sachsen erreichte die Gesamtzahl der waffenbezogenen Genehmigungen 2025 etwa 94.250 – fast 1.500 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der lizenzierten Waffenbesitzer stieg um rund 300 auf etwa 32.800. Gleichzeitig erhöhte sich die Anzahl der "Kleinwaffenscheine" um fast 460 auf etwa 25.200.
Der Landkreis Erzgebirgskreis führt mit knapp 10.000 Genehmigungen die Statistik an, während Chemnitz mit rund 4.200 die wenigsten aufweist. Die Behörden zogen 2025 fast 150 Lizenzen ein, oft wegen Bedenken zur Zuverlässigkeit der Inhaber. Besonders betroffen war dabei der Landkreis Zwickau.
Im vergangenen Jahr kamen in Sachsen 1.700 weitere Schusswaffen hinzu. Dieser stetige Anstieg spiegelt den bundesweiten Trend zu mehr Waffenbesitz wider.
Die Daten zeigen einen klaren Aufwärtstrend bei Waffenbesitz und Genehmigungen in Sachsen. Mit fast 157.300 registrierten Schusswaffen und über 94.000 Erlaubnissen verzeichnet der Freistaat weiterhin ein deutliches Wachstum. Die Behörden bleiben wachsam und entziehen bei Bedarf Lizenzen, um die Sicherheitsstandards zu wahren.
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